Echt geile Laufeinheit – mein erstes Fahrtspiel

Andreas Hermsdorf  / pixelio.de

© Andreas Hermsdorf / pixelio.de

Heute morgen stand ein 45 minütiger Lauf auf meinem Halbmarathon Trainingsplan. Das war die einzige Vorgabe. Laufe ~45 Minuten. Ein bisschen Warmup vorneweg. Ein bisschen Cooldown am Ende. Zumindest hatte ich es so vor. Die Einheit sollte mit Fahrtspiel sein, d.h. laufen in verschiedenen Geschwindigkeiten nach Gefühl.

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Lunchtime Run

Am Montag habe ich mal über unsere Sport – Mailingliste in der Firma angefragt, ob Interesse bestünde, am Dienstag in der Mittagspause laufen zu gehen. Tatsächlich meldete sich ein Kollege, der eigentlich gerade an Knieproblemen leidet. Er wollte es mal wieder probieren. Montag Abend habe ich dann eine weitere Mail eines anderen Kollegen bekommen, der seine FiveFingers mal einpacken wollte. Er hätte auf jeden Fall Lust. Also packte ich am Dienstag morgen schnell mein Equipment zusammen.

In der Firma angekommen brauchten wir nur noch eine Zeit abzumachen. Telefonisch einigte ich mich mit dem zweiten Kollegen darauf, um 12.00 Uhr umgezogen am Personaleingang zu sein, um den Lauf von dort zu starten. Der erste Kollege hat mich danach gefragt, ob wir den Lauf nicht vorziehen könnten. Er habe Essen bestellt, welches um 12.10 Uhr geliefert werden würde. Mir war beides recht. Leider konnten wir den zweiten Kollegen nicht mehr erreichen, der schon wieder im Meeting verschwunden war. Also blieb es bei 12.00 Uhr. Der erste Kollege musste dann sein Essen in der Mikrowelle aufwärmen.

Die Laufstrecke erstreckte sich von unserer Firma ausgehend über die Emscher Richtung Phönixsee, eine Runde gegen den Uhrzeigersinn um den See und wieder zurück Richtung Arbeitsplatz.Es war sehr nett, wir hatten einige Gespräche und Terminabsprachen für die private Abendgestaltung und sind einen ganz ordentlichen Schnitt gelaufen. Obwohl wir eigentlich locker laufen wollten, waren die zwei Kollegen für mich bei diesem Lauf die Hasen. Ich wäre langsamer gelaufen 😉

Alles in allem war es ein wirklicher Run Happy Lauf und das nächste Meeting liess sich frisch geduscht sehr gut ertragen.

Dem Sommer trotzen

Das war ja mal ein richtiger Run Happy Lauf heute morgen!! Ganz ohne Ironie!
Aber mal von vorne… Gestern Abend gab es eine ganz miese Prognose für das Wetter zu dem Zeitpunkt, an dem ich heute morgen laufen wollte. So ungefähr 100% Regenwahrscheinlichkeit. Ich habe also die Regenjacke und auch eine lange Hose rausgelegt. Heute morgen um 5:30 Uhr bewahrheitete sich diese Prognose dann leider. Es regnete! Zwar noch nicht in Strömen, aber ein Blick auf die  WetterApp bot Gewissheit, dass es zumindest so bleibt. Mit weiser Voraussicht und den Worten im Kopf »Darf’s noch etwas mehr sein« habe ich mich aber entsprechend gekleidet, um dem liquiden Vergnügen von oben wenigstens einigermaßen zu trotzen.

Ich zog also mein Asics Lauf-Cappy, die 720armour Dart mit gelben Gläsern, die Essential Run Jacket
und die Running Wind Pant an. So geschützt und die Pulsuhr gestartet, traute ich mich raus in den anhaltenden Niederschlag. Selbstverständlich ist es erstmal nicht schön, wenn die Unterarme, Schultern und Knie- & Oberschenkel Partie von außen schnell nass werden und dann an den Körperteilen ‘anklatschen’, aber einmal aufgewärmt, gings!

Es hat auch ca. 6 km gedauert, bis die Socken feucht wurden. Erstaunlicherweise waren sie aber nie richtig quatschnass. Es war nur die Feuchtigkeit von oben, die die Schuhe durchdrang. Ich lief nämlich auf Asphalt, bzw. gepflasterten Wegen und habe die Lachen und Rinnsaale erfolgreich umschifft.


Und ganz ehrlich: Pfützen hüpfen ist sowas von Lauf-ABC!!

Die heisse Dusche und die anschliessende Rosinenstutenstulle mit Honig beim Frühstück mit der Familie rundeten dann meinen fröhlichen Start in den Tag ab.

Move to improve!

Einmal Beine ausschütteln, bitte…

Nach meinem 10km Testlauf gestern fühlten sich die Beine heute morgen doch etwas schwer an. Die Ferse hatte ich gestern den Tag über immer wieder mit einem Golfball massiert, so dass sich die Schmerzen in Grenzen hielten. Wie also gestern schon angedacht, wollte ich heute morgen dann wenigstens ein kurzes Läufchen absolvieren, um die Kondition für Münster zu verbessern.

Wettertechnisch sah es ähnlich aus wie gestern. Daher war wieder kurz/kurz angesagt! Zusätzlich zur Running Gear (Klamotten, Schuhe, Pulsuhr) habe ich heute erstmals einen Lauf mit einer Sonnenbrille absolviert. Dazu in naher Zukunft mehr… Weiterlesen