Es gibt nicht viele Momente…

…wo ich mir ein Laufband im trockenen Wohnzimmer wünsche! Heute gab es so einen Moment!
Aber ich fange weiter vorne an:

Als “Ernährer der Familie”, Ehemann und Vater von zwei kleinen Kindern habe ich nicht so viele Möglichkeiten, meine Laufeinheiten einfach wild auf irgendwelche Zeiten in der Woche zu verteilen. Wenn ich abends von der Arbeit komme, haben meine Kinder ein Anrecht darauf, mit ihrem Papa zu spielen und zu toben, da ich ja tagsüber im Büro bin. Nach dem Abendessen gehen die Kurzen dann schlafen. Danach helfe ich meiner Frau im Haushalt und wir besprechen die nächsten anstehenden Dinge. Also bleibt mir nur der Morgen übrig!Wenn meine Familie noch in ihren kuscheligen Betten liegt, stehe ich um 5:40 Uhr auf und springe in meine Laufklamotten. Ich laufe dann draussen von 6:00 bis 7:00 Uhr und wecke die Familie dann nach dem Stretchen.
Früher – während meines Studiums – bin ich auch vor den Vorlesungen mit meinem Laufpartner gelaufen.

Zurück zum heutigen Tag:

Schon beim Aufstehen hörte ich, wie die dicken Tropfen vom Wind an die Rolläden gepeitscht wurden. Der erste Moment das ich ans Liegenbleiben gedacht habe. Als ich angezogen war und vor die Haustüre trat, war es zwar sehr stürmig, aber nicht so nass. Ich bin also total motiviert losgelaufen. Die letzten 2 Kilometer der 8km beleuchtet Strecke waren dann leider doch etwas nass von oben (zusätzlich zum Sturm). Das war der zweite Moment, dass ich ans Liegenbleiben gedacht habe. Jetzt war es ja eh zu spät.

Als ich frisch geduscht war, war ich dann doch sehr froh und ein bisschen stolz, die Laufeinheit durchgezogen zu haben.

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